Achtung: Wir ziehen um

Ab sofort findet ihr die aktuellen Informationen der Hilfskraftinitiative Marburg auf: http://marburg.hilfskraftinitiative.de

Wir lassen diese Seite weiterhin aktiv, damit alle den Weg rüber zur neuen Domain finden. Aktualisiert wird die Seite aber nicht mehr.

Bis gleich, drüben ;)

Offener Brief der Hilfskraft-Initiative an der Universität Rostock

Wir möchten auf den Offener Brief der Hilfskraft-Initiative an der Universität Rostock vom 15.03.2016 hinweisen.

Ihr findet einen Artikel, mit dem kompletten offenen Brief, findet ihr beim Heuler, dem Studierendenmagazin der Uni Rostock.

Der offene Brief als PDF-Download

Pressemitteilung: Tarifvertrag, jetzt erst recht!

Pressemitteilung der Hilfskraftinitiative an der Philipps-Universität Marburg 

Tarifvertrag, jetzt erst recht! –
Abbruch der Tarifverhandlungen an der Goethe-Uni Frankfurt: eine Schande!

Am 22. Februar erreichte uns die Pressemitteilung der GEW Hessen, mit der Nachricht, dass das Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main die Verhandlungen über einen Tarifvertrag für Hilfskräfte abgebrochen hat. Aus unserer Sicht hat das Präsidium damit eine Chance vertan, die Beschäftigungssituation der Hilfskräfte substanziell zu verbessern. „Eine Selbstverpflichtung mag schön und gut sein, verbindliche Verabredungen wiederum schaffen Sicherheit für Hilfskräfte unabhängig von der Kassenlage der Universität.“ so Markus Hermann AStA-Referent der Hilfskraftinitiative Marburg.

Studentische, wie wissenschaftliche Hilfskräfte, leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Universitäten. Im offenen Brief an Senat und Präsidium (in Frankfurt) heißt es dazu: „Hilfskräfte leisten wichtige Zuarbeit für die Wissenschaft. Ohne sie wäre ein Funktionieren der Universität ebenso wenig denkbar wie eine gute Arbeit des wissenschaftlichen Personals. Sie sind unverzichtbarer Teil des regulären Betriebs.“
Diese Arbeit muss zum einen anerkannt werden, zum anderen dürfen die Arbeitsbedingungen der Hilfskräfte nicht länger vom Wohlwollen des jeweiligen Präsidiums abhängen. Tarifverträge sind ein bewährtes Verfahren Beschäftigungsverhältnisse zu regeln und abzusichern. Dass das Präsidium der Goethe-Universität keinen eigenen Vorschlag vorgelegt hat, lässt vermuten, dass es von Anfang an nicht darum ging die Beschäftigungsverhältnisse langfristig zu verbessern, sondern die Konfliktsituation mit einer Selbstverpflichtung zu befrieden.

„Wir widersprechen deutlich der Einschätzung, dass ein Tarifvertrag automatisch zum Abbau von Hilfskraftstellen führen würde. Hierbei handelt es sich um ein Märchen, das Arbeitgeber auch im Zusammenhang mit dem Mindestlohn erzählen. Die empirische Realität sieht anders aus“, so Markus Hermann. Die eigentliche Aussage dieses Statements lautet doch: Wenn bei den Hilfskräften in den kommenden Jahren nicht weiter auf Reallohnverluste gesetzt wird, dann können wir nicht mehr so viele Hilfskräfte beschäftigen. Wenn Lohnzurückhaltung angekündigt wird, kann von einem Arbeitgeber, der seiner sozialen Verantwortung nachkommt, nicht die Rede sein.

Die Arbeit von Hilfskräften ist kein Hobby, sondern dient zur Existenzsicherung. Von ihrem Lohn werden u.a. Mieten, Semesterbeiträge, Bücher und Lebensmittel bezahlt. „Aus unserer Sicht sollte es selbstverständlich sein, dass Hilfskräfte als ordentliche Beschäftigte der Universitäten anerkannt werden und damit auch über die Höhe ihrer Löhne in den Tarifverträgen verhandelt wird. Dies ist unerlässlich, damit die steigenden Lebenshaltungskosten kompensiert werden und ein Reallohnverlust vermieden wird, wie es ihn in den letzen Jahren gegeben hat“, so Tobias Klös, studentische Hilfskraft und von der Hilfskraftinitiative Marburg. Für viele Menschen bedeutet die Arbeit als Hilfskraft den Einstieg in Forschung und Lehre. Aber die Bedingung unter denen viele Hilfskräfte arbeiten müssen sind deutlich schlechter als andere Beschäftigungsverhältnisse an den Universitäten.

Die konkrete Erfahrung der letzten zehn Jahre zeigt, welche Folgen es hat, wenn Hilfskräfte nicht vom Tarifvertrag erfasst sind. Ihr Lohn wird über Jahre hinweg nicht erhöht. So auch in Marburg. Hier gab es zum 01.01.2016 zum ersten Mal nach sieben Jahren mehr Geld. Studentische Hilfskräfte (ohne erhöhten Stundensatz) haben in Marburg bis zum 01.01.2016 für den Mindestlohn gearbeitet und verdienen jetzt auch nur 50 Cent mehr. Diese Lohnzurückhaltung führt zu einer immer größeren Einkommensungleichheit an der Hochschule. Während das vom Tarifvertrag erfasste technisch-administrative und wissenschaftliche Personal regelmäßige Gehaltssteigerungen erzielt, verlieren Hilfskräfte immer weiter an Kaufkraft. Eine Finanzierung des eigenen Lebensunterhaltes während des Studiums wird für studentische Hilfskräfte immer schwieriger, wenn nicht unmöglich.

Diese Entwicklung ist jedoch wenig überraschend. In Zeiten knapper Finanzen erscheint es für Fachbereiche und andere Einrichtungen plötzlich attraktiv technisch-administrative Stellen nicht (neu) zu besetzen, sondern die Aufgaben an günstigere Hilfskräfte zu übertragen. Hilfskräfte sollen dann plötzlich Daueraufgaben zu viel schlechteren Bedingungen verrichten. „Durch regelmäßige Gehaltserhöhungen, wie sie mit einem Tarifvertrag zu erwarten sind,  klare Stellenprofile und die Abschaffung von wissenschaftlichen Hilfskräften können erste Schritte geschafft werden, Hilfskräfte nicht länger als günstiges Ersatzpersonal zu missbrauchen.“ so Aygün Habibova, studentische Hilfskraft und von der Hilfskraftinitiative Marburg.

Wie geht es weiter?

Der Kanzler der Goethe-Universität, Holger Gottschalk, kommentierte den Abbruch der Verhandlungen auch damit, dass die Goethe Universität „keinen bundesweiten Präzedenzfall eines neuen Tarifvertrages für Hilfskräfte schaffen“ will. Diesen Präzedenzfall müssen nun die hessischen Hochschulen gemeinsam mit dem Land Hessen schaffen. So sind aus unserem Antrag an den Senat der Philipps-Universität zwei Punkte offen geblieben. Zum einen eine hessenweit einheitliche Lösung für die Hilfskraftvergütung, durch Anhebung auf die höchsten in Hessen gezahlten Stundensätze für Hilfskräfte. Zum anderen muss nun der Modus, zur regelmäßigen Erhöhung der Hilfskraftvergütung solange die Hilfskräfte vom Tarifvertrag ausgeschlossen bleiben, vereinbart werden. Die marburger Universitätspräsidentin Katharina Krause hat im Senat schon deutlich gemacht, dass eine einheitliche Vergütung nur in Zusammenarbeit mit den anderen Präsidien zu erreichen sei. Da das Präsidium der Goethe-Universität sich aktuell nicht mehr in Tarifverhandlungen befindet, ist es nun an der Zeit, dass die Präsidien der hessischen Hochschulen gemeinsam aktiv werden und die Hilfskräftevergütung in Hessen einheitlich regeln. „Für uns ist klar, wir streiten weiter für einen Tarifvertrag für Hilfskräfte. Und so lange die Hilfskräfte nicht in einen Tarifvertrag aufgenommen sind verlangen wir die extra fünf Prozent zum Tarifergebnis Tarifvertrag Hessen, wie im Senatsantrag gefordert und beschlossen“ so Konstantin Korn, Studentische Hilfskraft und AStA-Referent für Hochschulpolitik.

Dabei dürfen wir uns aber nicht nur auf die Präsidien der Universitäten verlassen. „Für uns Hilfskräfte muss klar sein, dass wir Veränderungen nur erreichen, wenn wir politisch aktiv bleiben und für unsere Interessen streiten, sei es direkt am Arbeitsplatz, in der Universität oder im Land Hessen“ so Aygün Habibova. 

Die Hilfskräfte in Frankfurt haben mit ihrem Streik gezeigt, dass die Hilfskräfte bereit sind sich für ihre Belange stark zu machen. Hier heißt es für uns gemeinsam anzuknüpfen.

Wo es gerechter zugehen soll, da braucht es Tarifverträge!

Hilfskraftinitiative Marburg

Pressemitteilung als PDF runterladen

Unipräsidium in Frankfurt bricht Tarifverhandlungen ab

Voller Unverständnis nehmen wir zur Kenntnis, dass das Präsidium der Goethe-Universität die Tarifverhandlungen mit den Hilfskräften abgebrochen hat. Die Goethe-Universität hätte ihren Handlungsspielraum als Stiftungsuniversität nutzen können, für ein deutliches Zeichen zur Verbesserung der Beschäftigungsverhältnisse der Hilfskräfte. Diese hätten, wie es sich für ordentliche Beschäftigungsverhältnisse gehört, in einem Tarifvertrag verbindlich festgehalten werden können.

Stattdessen gibt es eine Selbstverpflichtung. Die mag für den Moment vielleicht Fortschritte bringen, mit Verbindlichkeit hat das aber wenig zu tun.

Weitere Informationen zu den Verhandlungen gibt es in der Presseinformation der GEW.

Für uns bleibt klar, wir stehen solidarisch zur Forderung der Hilfskräfte der Goethe-Universität für einen Tarifvertrag. Wir werden die Hilfskräfte weiter in ihrem Streiten für einen Tarifvertrag unterstützen.

Ab 01.01. gibt’s mehr Geld.

Wir haben letzte Woche eine Pressemitteilung herausgegeben zur Erhöhung der Vergütung der Hilfskräfte. Diese kommt nun doch schon ab 01.01.2016 und nicht wie angekündigt ab 01.04.2016.

Hier der volle Text der Pressemitteilung:

Wie heute in der Universitätskonferenz angekündigt, wird die Vergütung für die Hilfskräfte schon ab dem 01.01.2016 angehoben. Für alle Hilfskräfte steigt die Vergütung um 50 Cent pro Stunde. Das Präsidium kommt damit endlich der ersten von drei Forderungen des Senatsbeschluss vom 25.03.2015 nach.

Zum ersten Mal seit 7 Jahren bekommen die Hilftkräfte mehr Geld. Der Lohnzuwachs liegt damit zwischen 5,9% für Studentische Hilfskräfte (ohne Bachelor oder abgelegte Zwischenprüfung) und 3,7% für Wissenschaftliche Hilfskräfte. „Nicht nur wir von der Hilfskraftinitiative, sondern auch die Uni-Präsidentin und der Senat sind der Ansicht, dass diese Erhöhung überfällig war,“ so Konstantin Korn, Aktiver der Hilfskraftinitiative und Mitglied des AStA Marburg.

Es stehen damit aber noch zwei weitere Forderungen aus dem einstimmig gefassten Senatsbeschluss. Als nächstes mittelfristiges Ziel steht die Vereinheitlichung der Vergütung der Hilfskräfte in ganz Hessen an. „Für uns Hilfskräfte ist es in keinster Weise verständlich, warum die Hilfkräfte je nach Hochschule unterschiedlich vergütet werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss das Ziel für alle Beteiligten sein“, so Tobias Klös, studentische Hilfskraft an der Uni Marburg und Aktiver der Hilfskraftinitiative.

Die wichtigste Forderung bleibt bestehen. Denn die Hilfskräfte müssen endlich in den Tarifvertrag des Landes Hessen aufgenommen werden oder einen eigenen Tarifvertrag bekommen! „Nur durch die Aufnahme der Hilfkräfte in einen Tarifvertrag kann gesichert werden, dass die Hilfskräfte nicht vollkommen vom Wohlwollen der Hochschullleitungen abhänig sind und nicht wieder Jahre lang auf einen Lohnerhöhung warten müssen,“ so Markus Hermann, AStA Referent für die Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg. Durch einen Tarifvertrag für Hilfskräfte würde, im Falle der Aufnahme in den TV-H, alle zwei Jahre auch über die Vergütung der Hilfskräfte verhandelt werden müssen. So kann die Spaltung zwischen den Beschäftigten der Philipps-Universität, die vom Tarifvertrag erfasst und die von Tarifvertrag nicht erfasst werden, endlich beendet werden.

Nicht zuletzt wegen einer hessenweiten Perspektive schauen wir mit Spannung auf die Tarifauseinandersetzung zwischen den Hilfskräften und dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sollte es zu einer Einigung auf einen Tarifvertrag für Hilfskräfte an der Goethe-Universität kommen, wäre dies der Anstoß für einen flächendeckenden Tarifvertrag für alle Hilfskräfte in Hessen.

Deswegen sprechen wir allen Hilfskräften in Frankfurt unsere Solidarität aus und unterstützen sie in ihrem Streiten für bessere Beschäftigungsbedingungen.

Wir sehen hier vor allem die Landesregierung und damit das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in der Pflicht sich dem Thema anzunehmen. Mit der Abschaffung der Wissenschaftlichen Hilfskräfte haben die Regierungsfraktionen gezeigt, dass sie ein Interesse an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hilfskräfte haben. Dieses Interesse muss nun in Bezug auf einen Tarifvertrag für Hilfskräfte deutlich werden. „Wissenschaftsminister Boris Rhein kann an diesem konkreten Beispiel zeigen, welchen Stellenwert die Beschäftigungsbedingungen der Hilfskräfte für ihn haben,“ so Markus Hermann.

  Studentische Hilfskraft Studentische Hilfskraft
mit Bachelor/Zwischenprüfung
Wissenschaftliche Hilfsfraft
Vergütung bisher 8,50 € 10,00 € 13,50 €
Vergütung ab 01.01.201 9,00 € 10,00 € 14,00 €
Vergütungssteigerung 5,9% 5,0% 3,7%

Balkengrafik zur Erläuterung der Vergütungserhöhung

Am 16.12. wird in Frankfurt am Main wieder gestreikt

Kommenden Mittwoch geht die Tarifauseinandersetzung in Frankfurt weiter. Die Hilfskraft-Initiative an der Uni Frankfurt ruft für den 16.12.2015 wieder zum Streik auf.

Die Ini schreibt auf ihrem Blog dazu:

„das Universitätspräsidium weigert sich weiterhin, die Forderungen der Hilfskräfte ernst zu nehmen. Als Hilfskräfte leisten wir einen essentiellen Beitrag zur Arbeit an der Universität Frankfurt. Wir fordern daher den gleichen Status wie auch Schutz, den regulär Beschäftige an der Universität haben. Dies lässt sich mit der Aufnahme von Hilfskräften in den Tarifvertrag der Universität umsetzen. Auch wenn der Senat einem Tarifvertrag am 22.04.2015 schon zugestimmt hat, ignoriert das Unipräsidium unsere Forderungen bis heute. Jetzt gilt es, das Unipräsidium noch einmal unter Druck zu setzen. Als Hilfskräfte haben wir ein Recht auf einen Tarifvertrag und lassen uns dieses Recht nicht nehmen!“

Um unsere Solidarität mit den streikenden Hilfskräften in Frankfurt zu zeigen werden auch wir am Mittwoch nach Frankfurt fahren.

Weitere Infos zum Streik und zur Arbeit der Hilfskraft-Initiative an der Uni Frankfurt findet ihr unter: http://hiwis.tumblr.com/

Pressemitteilung: „Anpassung der Stundensätze für Hilfskräfte überfällig aber unzureichend“

Auch in Darmstadt bewegt sich was:

Gemeinsame Pressemitteilung – 24.07.2015 der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Südhessen und des Allgemeinen Studierendenausschuss der Technischen Universität Darmstadt

„Anpassung der Stundensätze für Hilfskräfte überfällig aber unzureichend“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Südhessen und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Technischen Universität Darmstadt kritisieren die zu geringen Lohnanpassungen für studentische Hilfskräfte an der Technischen Universität. Sie sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber vollkommen unzureichend. Die Anpassungen entsprechen nicht einmal dem Inflationsausgleich seit der letzten Erhöhung in 2008 und auch den Forderungen nach einer tarifvertraglichen Regelung für Hilfskräfte ist das Präsidium bis heute nicht nachgekommen.

Das Präsidium der Technischen Universität Darmstadt hat am 21.05.2015 eine Anpassung der Löhne für studentische Hilfskräfte beschlossen. Zuvor hatten sie die Forderung eines Tarifvertrags für Hilfskräfte abgelehnt. Am Mittwoch den 15.07.2015 hat der Senat der Technischen Universität Darmstadt nicht kritiklos die Änderungen zur Kenntnis genommen. Forderungen nach regelmäßigen Erhöhungen blieben unbeantwortet. Demnach werden die Stundensätze der studentischen Hilfskräfte erstmals seit 2008 zum 01.10.2015 von 9 auf 9,50 Euro bzw. von 11 auf 11,50 Euro erhöht werden. „Die Anpassung bewegt sich in Größen unterhalb der Inflation. Von einer Erhöhung der Löhne für Hilfskräfte kann hier eigentlich nicht gesprochen werden.“ kritisiert Andreas Ewald, studentischer Senator an der TU Darmstadt.

Anschließend soll zum 01.01.2016 die bisher anteilig gezahlte Jahressonderzahlung auf den Stundensatz umgelegt werden, so dass ab 2016 ein Stundensatz von 9,98 € bzw. 12,08 € für studentische Hilfskräfte an der Technischen Universität gilt. Armin Alizadeh, Referent des AStA der TU Darmstadt merkt an, dass „von der Umlage der Jahressonderzahlung die meisten studentischen Hilfskräfte profitieren, da vorher nur die Hilfskräfte die Sonderzahlung erhalten haben, die zum Stichtag im November einen Vertrag hatten. Eine Erhöhung der Vergütung bedeutet dies aber trotz allem nicht.“
Weitere Änderungen gibt es nicht. Damit bleibt die Universitätsleitung weiter hinter den Forderungen nach einer in Darmstadt einheitlichen Vergütung wie bspw. an der TU Berlin und einer verbindlich vereinbarten, regelmäßigen Lohnanpassung für Hilfskräfte zurück.

Die Technische Universität möchte ihrem Anspruch als attraktiver Arbeitgeber anscheinend nicht nachkommen. Sie verpasst es weiterhin den Spielraum, der ihr als autonomer Hochschule mit Dienstherreneigenschaft zugesprochen worden ist, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich zu nutzen. Sebastian Ankenbrand, Hochschulreferent der GEW-Südhessen, weißt darauf hin, dass „zur Autonomie auch ein verantwortungsvoller Umgang mit den Beschäftigten der Hochschule gehört. Gute Arbeitsbedingungen sind maßgeblich für gute Bildung. Grundlage dafür ist eine angemessene tarifvertragliche Regelung.“

Mehr als 3000 studentische Hilfskräfte sind für den ordnungsgemäßen Betrieb in Forschung und Lehre unabdingbar. Der AStA der TU Darmstadt fordert zusammen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Verhandlungen auf Augenhöhe über eine angemessene Lohnanpassung, eine Vertretungsstruktur für die Hilfskräfte und eine dauerhafte verbindliche Regelung, wie sie beispielsweise durch einen Tarifvertrag gegeben wäre.

Neuer Sprechstunden-Termin

Wir müssen erneut unseren Termin unserer Sprechstunde verlegen.

Ihr erreicht uns ab sofort montags, 16-17 Uhr im FSK-Raum des AStAs.

Wer interessiert ist, bei uns mitzumachen kann zu dieser Zeit auch immer gerne vorbeikommen

Stellungnahme zum Gesetzentwurf des Hessischen Hochschulgesetzes

Das Hessische Hochschulgesetz wird verändert und ist inzwischen im Gesetzgebungsverfahren des Landtags.
Wir haben eine Stellungnahme zu den angestrebten Änderungen verfasst, in der wir unter anderem die Abschaffung der Stellenkategorie „wissenschaftliche Hilfskraft“ einfordern.
Die Stellungnahme findet ihr hier.

Solidaritätsdemo mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst!

„Wir sind keine Sachmittel!“: Resolution der Vollversammlung

Bei der Vollversammlung am 12.5.2015 haben die Hilfskräfte eine Resolution verabschiedet.

Hier findet ihr die Präsentation der Vollversammlung: „Hilfskräfte in Marburg und darüber hinaus“

Senatsantrag zur Vergütung der Hilfskräfte im Wortlaut

Da der Senat der Philipps-Universität das Protokoll der Sitzung mit unserem Antrag beschlossen hat, haben wir nun den offiziellen Wortlaut des Beschlusses vom 25.03.2015:

Der Senat der Philipps Universität Marburg fordert mehrheitlich (15:0:2) eine konsequente Verbesserung der Vergütungssituation der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte in Hessen. Dabei werden drei Schritte gefordert:

1. Anhebung der Vergütung der Hilfskräfte an der Philipps Universität. Diese Anhebung muss mindestens dem Ergebnis der Tarifverhandlungen zum Tarifvertrag Hessen entsprechen. Soweit möglich soll die Erhöhung die Reallohnlücke seit der letzten Erhöhung auffangen.

2. Die Vergütung der Hilfskräfte soll zukünftig in Hessen einheitlich geregelt werden. In Abstimmung mit den anderen Universitätsleitungen soll die Vergütung (auf das aktuelle evtl. angehobene Maximum) angeglichen werden.

3. Die Präsidien handeln mittelfristig mit der Landesregierung einen Modus für die Erhöhung der Vergütung aus, nach dem die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte, solange diese nicht von einem Tarifvertrag erfasst werden, eine automatische Erhöhung der Vergütung in der Höhe des jeweiligen Tarifergebnisses des TV-H + 5% bekommen. Diese Erhöhung muss durch Mittelzuweisungen durch die Landesregierung aufgefangen werden.

Dann können wir ja nun auf die Umsetzung des Beschlusses warten. ;)

Vollversammlung der Hilfskräfte am 12. Mai 2015 – 18 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihr seid gerade Hilfskraft geworden oder schon etwas länger im Geschäft? Ihr habt Fragen, seid unzufrieden oder generell daran interessiert, in was für ein Beschäftigungsverhältnis ihr euch da begeben habt?
Dann laden wir euch herzlich ein, zur Versammlung der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte zu kommen.

Dienstag, 12.05.2015 von 18-20 Uhr,
HSG +1/0050

Was passiert dort?

  • Informationen über Stand von Tarifauseinandersetzungen
  • Informationen über Stand der Auseinandersetzung in Marburg
  • Austausch über Arbeitserfahrungen, Raum für Fragen und Informationen
  • Absprache über politische Forderungen und ihre Durchsetzung

Mehr Infos auf dem Flyer zur Vollversammlung.

Außerdem wollen wir euch auf den neu überarbeiteten Leitfaden hinweisen, dem ihr viele Informationen entnehmen könnt.
Und auf unsere wöchentliche Sprechstunde, immer dienstags von 16-17 Uhr im AStA (direkt neben der Mensa), zu der ihr mit Fragen und Problemen immer kommen könnt.

Wenn ihr mitmachen wollt, unserer Beschäftigtengruppe eine starke Stimme an der Uni zu geben, sprecht uns direkt bei der Versammlung an, per Mail an hilfskraefte@asta-marburg.de oder kommt direkt dienstags ab 16 Uhr vorbei.

Bis zum 12. Mai!

Eure Hilskraftinitiative

Keine Sprechstunde am 5. Mai

Die Sprechstunde am 5. Mai muss leider ausfallen.
Falls ihr dringenden Beratungsbedarf habt, schreibt uns per Mail an hilfskraftinitiative@asta-marburg.de, dann können wir schauen, ob wir einen anderen Termin einrichten können.