Personalversammlung der Philipps Universität unterstützt unsere Forderungen

Am 3./4.12. fand auf den Lahnbergen und im HSG die uniweite Personalversammlung der Philipps Universität statt, dabei standen die Beschäftigungsbedingungen von uns Hilfskräften mit auf der Tagesordnung.
Gemeinsam mit einem Vertreter des Personalrates haben wir den Kolleginnen und Kollegen die Problemlagen unserer Arbeitsbedingungen und Interessensdurchsetzung dargestellt und die Richtlinie zu deren Verbesserung thematisiert.
Wir haben nochmal klar gemacht, dass unsere Arbeitsbedingungen nicht nur für uns ein Problem darstellen, weil sie unsicher und prekär sind, sondern natürlich auch für die Restbelegschaft, in dem die wissenschaftlichen Hilfkräfte letztlich ungewollt die Billiglohnkonkorrenz zu den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen darstellen und seitens der Unileitung immer öfter die Anstellung studentischer Hilfskräfte zu Personaleinsparung der Tarifbeschäftigten genutzt wird.
Vor diesem Hintergrund ist eine gemeinsame Anstrengung zur Sicherung und Verbesserung unser aller Beschäftigungsverhältnissen nötig.
Unsere Forderungen sind dabei nicht vermessen. Die Uni muss sich sicherere Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten leisten können.
Einem Antrag zur Unterstützung der Leitlinie im Senat und zur Unterstützung einer Personalvertretung für uns Hilfskräfte wurde mit überwältigender Mehrheit von der Personalversammlung zugestimmt. (auf den Lahnbergen einstimmig, im HSG nur mit einzelnen Enthaltungen)

Wir freuen uns über diese Solidarität!