Archiv für November 2014

Workshop „Vorstellung der Ergebnisse der Hilfskräftebefragung“

Auf dem diesjährigen Dies Academicus der Philipps-Universität Marburg haben wir die Ergebnisse aus zwei Befragungen von Hilfskräften an der Universität vorgestellt. Die Ergebnisse könnt ihr euch hier als PDF downloaden:

Prezi_Leitfaden_2014

Der Studentenrat der TU Dresden und die DGB Jugend Sachsen legen gemeinsame Studie zu Beschäftigungsbedingungen vor

Im Mai 2014 haben der Studentenrat der TU Dresden und die DGB Jugend Sachsen eine gemeinsame Studie vorgelegt – Titel:
Beschäftigungsbedingungen von studentischen Hilfskräften an der Technischen Universität Dresden 2014

Da sich Anfragen von studentischen Hilfskräften an Studentenrat und Gewerkschaft häuften haben beide beschlossen die Situation der Hilfskräfte mit einer Datenerhebung auszuleuchten. Die Ziele dabei waren klar:

Ziel der Datenerhebung zu den Beschäftigungsverhältnissen der studentischen Hilfskräfte soll es sein, umfassende und möglichst aussagekräftige Daten ihrer Situation zu bekommen, um bereits bestehende Vermutungen zu überprüfen. Da die studentischen Hilfskräfte gegenüber der Technischen Universität Dresden als Arbeitgeber keine direkte Interessenvertretung und schon gar keine Personalvertretung haben, ist es umso schwerer für sie etwas an ihren Beschäftigungsverhältnissen zu ändern oder sich Gehör zu verschaffen.

Die Studie stellt dabei vor allem fest, wie schlecht die studentischen Hilfskräfte informiert sind/werden, was ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen angeht. So geben 41% der Befragten bei der Frage nach der „Einschätzung eigenes Wissen über Rechte und Pflichten“ geht so an.
33% sind der Meinung, dass sie nur ein Anrecht auf Urlaub haben, wenn sie nacharbeiten.

Die Studie kommt zu folgendem Fazit:

Die SHK-Stellen an den Hochschulen eröffnen den Studentinnen die Möglichkeiten sich selbst weiterzubilden, sich auszutesten und ihre Dozentinnen einfach mal von einer ganz anderen Seite zu erleben. Viele sehen die Stellen nicht nur als Arbeit oder Finanzierung des Lebensunterhaltes, sondern auch als Bereicherung an. Gerade deswegen sollte sich die TUD darum bemühen, ihre Arbeitsverhältnisse angenehm zu gestalten und darauf zu achten, dass die Rechte der SHK beziehungsweise umgesetzt werden. Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, tut sie dies jedoch scheinbar noch nicht in ausreichendem Maße. Im Rundschreiben D2/7/08 der TUD gibt es einige Informationen zum Thema SHK und WHK, welche unter anderem auch deren Rechte und Pflichten sowie weiteren Rahmenbedingungen umfasst. Trotz allem sind nicht nur die SHK als Arbeitnehmerinnen, sondern auch deren Betreuerinnen zu wenig informiert. Deshalb sollten Informationen zu grundsätzlichen Arbeitnehmerinnenrechten explizit in die SHK-Verträge der TU Dresden aufgenommen werden. Außerdem sollte die Hochschulleitung die Betreuerinnen der SHKs gesondert für die Rechte von SHK sensibilisieren und dies regelmäßig wiederholen. Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich die TU Dresden selbstverständlich an die geltende Rechtslage halten muss. Das trifft insbesondere auf den Tätigkeitsbereich der SHK, die Gewährung von grundlegenden Arbeitnehmerinnenrechten und die Pünktlichkeit bei der Ausstellung der Verträge zu.

Die ganze Studie findet ihr hier zum Download als PDF.