Lohnerhöhung in Sicht

Nachdem wir erfolgreich den Leitfaden erhalten konnten, in diesem Prozess aber sämtliche Lohnforderungen abgeschmettert wurden, gelang es uns in der vergangenen Senatssitzung, einer Lohnerhöhung ein gutes Stück näher zu kommen.
Lest selbst den Antrag den der Senat am 25.3.15 einstimmig (bei zwei Enthaltungen) beschlossen hat.
In der Sitzung sprach sich nicht nur der gesamte Senat dafür aus, endlich die überfällige Erhöhung unserer Entlohnung einzufordern. Auch die Unipräsidentin — die das in der Hand hat — machte konkrete Zugeständnisse: Vom Geld aus dem Hochschulpakt hat die Unipräsidentin eine halbe Millionen Euro für Hilskräfte versprochen. Was das genau bedeutet, wissen wir noch nicht. Wir bleiben aber dran.

Neben einer kurzfristigen Erhöhung bedeutet dieser Antrag auch einen klaren Auftrag, endlich einen Mechanismus zu etablieren, wie die Löhne nicht nur jedes Jahrzehnt einmal, sondern wie alle anderen auch, regelmäßig steigen.
Und solange wir nicht in den (eigentlich selbstverständlichen) „Genuss“ eines Tarifvertrages kommen, möchten wir — und der Senat — nicht nur das Plus der Tarifverhandlungen, sondern als Entschädigung für weniger Urlaub und Beschäftigungssicherheit bei jedem Tarifabschluss nochmal 5% oben drauf.

Insgesamt zeigt uns der erfolgreiche Antrag im Senat: Wir können einiges bewegen, wenn wir die Mittel nutzen, die uns zur Verfügung stehen und das Thema „Hilfskräfte“ konsequent auf der Agenda halten.

Damit wir das auch zukünftig gewährleisten können: macht mit, unterstützt uns im Kampf für bessere Löhne und Beschäftigungsbedingungen!