Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg Comments http://hilfskraftinitiative.blogsport.de Tue, 21 Nov 2017 02:01:33 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Jakob http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/11/15/di-06-12-18-uhr-hilfskrafttreffen/#comment-3352 Fri, 02 Dec 2011 13:53:44 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/11/15/di-06-12-18-uhr-hilfskrafttreffen/#comment-3352 Leider fällt der Termin mitten in die Veranstaltungszeiten. Warum nicht Donnerstag oder Freitag, da haben die meisten doch mehr Zeit. Ich kann leider nicht kommen. Leider fällt der Termin mitten in die Veranstaltungszeiten. Warum nicht Donnerstag oder Freitag, da haben die meisten doch mehr Zeit. Ich kann leider nicht kommen.

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by: Das Pech kommt in der Vorweihnachtszeit - Amys Welt — Amys Welt http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2007/12/12/studie-zu-studentischen-hilfskraeften-in-marburg/#comment-3205 Sat, 29 Oct 2011 01:44:18 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2007/12/12/studie-zu-studentischen-hilfskraeften-in-marburg/#comment-3205 [...] Nachtrag: Laut einer Studie zur Situation von Hilfskräften an der Uni Marburg scheint dies allerdings nicht dem Marburger Gesamtbild zu entsprechen, da diese Art von Beschäftigungsverhältnis – so ganz ohne Papier und rechtliche Handhabe – nur selten praktiziert zu werden scheint. Allerdings kann ich der Untersuchung in sehr vielen anderen Punkten Übereinstimmungen mit meiner Wahrnehmung entnehmen: Man muss sich das unsichere Beschäftigungsverhältnis als Hiwi schon leisten können, um die Sache mit zu machen. Weiterhin zeigt die Studie die Arbeitsbedingungen von Hiwis auf, die nicht immer unproblematisch sind. Sehr informativ! [...] […] Nachtrag: Laut einer Studie zur Situation von Hilfskräften an der Uni Marburg scheint dies allerdings nicht dem Marburger Gesamtbild zu entsprechen, da diese Art von Beschäftigungsverhältnis – so ganz ohne Papier und rechtliche Handhabe – nur selten praktiziert zu werden scheint. Allerdings kann ich der Untersuchung in sehr vielen anderen Punkten Übereinstimmungen mit meiner Wahrnehmung entnehmen: Man muss sich das unsichere Beschäftigungsverhältnis als Hiwi schon leisten können, um die Sache mit zu machen. Weiterhin zeigt die Studie die Arbeitsbedingungen von Hiwis auf, die nicht immer unproblematisch sind. Sehr informativ! […]

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by: Martin Bongards http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/07/11/workshop-zu-arbeitsbedingungen-von-hilfskraeften/#comment-2709 Mon, 11 Jul 2011 12:16:05 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/07/11/workshop-zu-arbeitsbedingungen-von-hilfskraeften/#comment-2709 Die Einheimischen werden es wissen; für alle anderen waäre es nett, die Adresse zu korigieren. Bahnhofstr. 6 !!!!! 1. Stock, Eingang rechts neben dem Gebäude im Hof. Gruß Die Einheimischen werden es wissen; für alle anderen waäre es nett, die Adresse zu korigieren. Bahnhofstr. 6 !!!!! 1. Stock, Eingang rechts neben dem Gebäude im Hof. Gruß

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by: Roman http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/01/14/neue-belege-fuer-alte-probleme/#comment-1829 Mon, 28 Feb 2011 16:29:28 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/01/14/neue-belege-fuer-alte-probleme/#comment-1829 10,00 Euro ist der von der Sozialerhebung des DSW ermittelte durchschnittliche Studenlohn im Nebenjob von Studierenden. Es gibt durchaus viele, die weniger verdienen (z.B. bei den genannten Tätigkeiten), es gibt aber eben auch viele, die mehr verdienen. Der an der PUM gezahlte Stundensatz von 8,50 Euro für Hilfskräfte ohne Abschluss liegt demnach unterhalb des Durchschnitts, der höhere Satz von 10,00 Euro für studentische Hilfskräfte mit Abschluss entspricht ihm genau. Möglicherweise schließt sich ein prekäres Beschäftigungsverhältnis (untertariflich, nicht oder nur teilweise sozialversichert, befristet: die wesentlichen Kriterien von Prekarität treffen alle auf Hilfskräfte zu) und Privelegierung - zumindest in manchen Hinsichten - ja nicht aus? 10,00 Euro ist der von der Sozialerhebung des DSW ermittelte durchschnittliche Studenlohn im Nebenjob von Studierenden. Es gibt durchaus viele, die weniger verdienen (z.B. bei den genannten Tätigkeiten), es gibt aber eben auch viele, die mehr verdienen. Der an der PUM gezahlte Stundensatz von 8,50 Euro für Hilfskräfte ohne Abschluss liegt demnach unterhalb des Durchschnitts, der höhere Satz von 10,00 Euro für studentische Hilfskräfte mit Abschluss entspricht ihm genau.

Möglicherweise schließt sich ein prekäres Beschäftigungsverhältnis (untertariflich, nicht oder nur teilweise sozialversichert, befristet: die wesentlichen Kriterien von Prekarität treffen alle auf Hilfskräfte zu) und Privelegierung – zumindest in manchen Hinsichten – ja nicht aus?

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by: S_V http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/01/14/neue-belege-fuer-alte-probleme/#comment-1611 Tue, 25 Jan 2011 14:52:33 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2011/01/14/neue-belege-fuer-alte-probleme/#comment-1611 10 Euro ist nicht gut bezahlt O__o? In Relation zu was? Ich habe davor als Putzfrau (7,50 die Stunde), Kellnerin (5, - die Stunde; kein Trinkgeld) und Hundesitter (7,50 die Stunde) gearbeitet. Mein hiwi-Job ist der höchste Lohne, den ich bisher je verdient habe. Versuch mal als Kassiererin 10 Euro pro Stunde rauszuschlagen - ha ha ha. Homosoziale Kooption - ja, find ich total. Aber ich bin nicht prektär beschäftigt, sondern privilegiert. 10 Euro ist nicht gut bezahlt O__o? In Relation zu was?

Ich habe davor als Putzfrau (7,50 die Stunde), Kellnerin (5, – die Stunde; kein Trinkgeld) und Hundesitter (7,50 die Stunde) gearbeitet.

Mein hiwi-Job ist der höchste Lohne, den ich bisher je verdient habe. Versuch mal als Kassiererin 10 Euro pro Stunde rauszuschlagen – ha ha ha.

Homosoziale Kooption – ja, find ich total. Aber ich bin nicht prektär beschäftigt, sondern privilegiert.

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by: Marburg - Blog - 06 Dec 2009 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2009/12/06/hilfskraefte-in-hessen-neue-ergebnisse-zu-den-arbeitsbedingungen/#comment-1181 Thu, 28 Jan 2010 19:17:14 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2009/12/06/hilfskraefte-in-hessen-neue-ergebnisse-zu-den-arbeitsbedingungen/#comment-1181 [...] Hilfskräfte in Hessen: neue Ergebnisse zu den Arbeitsbedingungen ... [...] […] Hilfskräfte in Hessen: neue Ergebnisse zu den Arbeitsbedingungen … […]

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by: Marburg - Blog - 07 Dec 2009 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2009/12/07/vorbereitung-senatssitzung/#comment-1178 Wed, 27 Jan 2010 09:43:30 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2009/12/07/vorbereitung-senatssitzung/#comment-1178 [...] Vorbereitung Senatssitzung « Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg [...] […] Vorbereitung Senatssitzung « Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg […]

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by: Martin http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/04/27/lohnerhoehung-fuer-hilfskraefte-zum-wintersemester/#comment-8 Mon, 28 Apr 2008 05:15:38 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/04/27/lohnerhoehung-fuer-hilfskraefte-zum-wintersemester/#comment-8 Hallo, die Lohnerhöhung ist erstmal positiv, aber - wie im Artikel beschrieben - nicht ausreichend. Ich bin selbst studentische Hilfskraft am Fb03, mit BA-Abschluss. Ich bekomme derzeit aber 10,31 Euro die Stunde. Sehe ich das richtig, dass es für mich keine Lohnerhöhung ab WS gibt, sondern eher eine Kürzung? Hallo,

die Lohnerhöhung ist erstmal positiv, aber – wie im Artikel beschrieben – nicht ausreichend.

Ich bin selbst studentische Hilfskraft am Fb03, mit BA-Abschluss.

Ich bekomme derzeit aber 10,31 Euro die Stunde.

Sehe ich das richtig, dass es für mich keine Lohnerhöhung ab WS gibt, sondern eher eine Kürzung?

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by: XXX http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/04/03/erhoehung-der-stundensaetze-in-kassel-ab-sommersemester-2008/#comment-7 Fri, 04 Apr 2008 15:45:31 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/04/03/erhoehung-der-stundensaetze-in-kassel-ab-sommersemester-2008/#comment-7 Toll, das da anscheinden Bewegung in die Sache gekommen ist. Aber die Erhöhung ist doch wohl eher ein Witz. Das ist wahrscheinlich noch nicht mal annähernd ein Inflationsausgleich, geschweige denn eine reale Lohnerhöhung.Hoffe in Marburg erreichen wir mehr. Man muss ja nicht gleich das erst beste der Uni-Leitung aktzeptieren. Toll, das da anscheinden Bewegung in die Sache gekommen ist. Aber die Erhöhung ist doch wohl eher ein Witz. Das ist wahrscheinlich noch nicht mal annähernd ein Inflationsausgleich, geschweige denn eine reale Lohnerhöhung.Hoffe in Marburg erreichen wir mehr. Man muss ja nicht gleich das erst beste der Uni-Leitung aktzeptieren.

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by: Roman http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/02/15/frankfurter-rundschau-berichtet/#comment-6 Fri, 15 Feb 2008 15:22:08 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/02/15/frankfurter-rundschau-berichtet/#comment-6 Insgesamt ein für uns erfreulicher Artikel. Bezogen auf die Entlohnung der Hilfskräfte in Berlin hat sich ein Fehler eingeschlichen: Dort gibt es 11 Euro - keine 20. Schade ist auch, dass die besondere Situation der wissenschaftlichen Hilfskräfte keine Erwähnung findet. So "bescheiden" sind wir wie ich meine nicht, schließlich ist der Ausgleich des Lohnverlusts der letzten 15 Jahre ja auf der Hilfskräfteversammlung ebenfalls als Forderung verabschiedet worden. Hinter den neuen Euro an der FH-Frankfurt sollte auch die Philipp-Universität nicht zurückbleiben. Insgesamt ein für uns erfreulicher Artikel. Bezogen auf die Entlohnung der Hilfskräfte in Berlin hat sich ein Fehler eingeschlichen: Dort gibt es 11 Euro – keine 20.

Schade ist auch, dass die besondere Situation der wissenschaftlichen Hilfskräfte keine Erwähnung findet.

So „bescheiden“ sind wir wie ich meine nicht, schließlich ist der Ausgleich des Lohnverlusts der letzten 15 Jahre ja auf der Hilfskräfteversammlung ebenfalls als Forderung verabschiedet worden.

Hinter den neuen Euro an der FH-Frankfurt sollte auch die Philipp-Universität nicht zurückbleiben.

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by: Roman http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/23/bielefeld-machtas-vor/#comment-5 Wed, 23 Jan 2008 10:54:49 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/23/bielefeld-machtas-vor/#comment-5 Die studentischen Hilfskräfte in Berlin fahren mit tarifvertraglichen fast elf Euro weiterhin am besten, und als wissenschaftliche Hilfskraft würe ich mir immer noch eine Gleichstellung mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen wünschen. Dennoch wüßte ich auch eine Erhöhung des Stundenlohns um einen knappen Euro durchaus zu schätzen. Die Richtlinie findet sich übrigens unter folgenem Link: http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Ueberblick/Organisation/Verwaltung/Dez_III/DezIII_Dokumente/HK-Richtlinie_2008.pdf Einzelne Regelungen sind kritikwürdig, so dürfte die vorgesehene Vor- und Nachbereitungszeit für Tutorien im Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitsaufwand deutlich zu kurz bemessen sein. Schade auch, dass zwar ein Höchstumfang der Arbeitsverhältnisse definiert wurde, nicht aber auch eine Mindeststundenzahl - denn bei wenigen Monatsstunden bringt eine Hilfskraftstelle natürlich auch bei einem höheren Stundelohn nur einen sehr kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die studentischen Hilfskräfte in Berlin fahren mit tarifvertraglichen fast elf Euro weiterhin am besten, und als wissenschaftliche Hilfskraft würe ich mir immer noch eine Gleichstellung mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen wünschen. Dennoch wüßte ich auch eine Erhöhung des Stundenlohns um einen knappen Euro durchaus zu schätzen. Die Richtlinie findet sich übrigens unter folgenem Link:

http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Ueberblick/Organisation/Verwaltung/Dez_III/DezIII_Dokumente/HK-Richtlinie_2008.pdf

Einzelne Regelungen sind kritikwürdig, so dürfte die vorgesehene Vor- und Nachbereitungszeit für Tutorien im Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitsaufwand deutlich zu kurz bemessen sein. Schade auch, dass zwar ein Höchstumfang der Arbeitsverhältnisse definiert wurde, nicht aber auch eine Mindeststundenzahl – denn bei wenigen Monatsstunden bringt eine Hilfskraftstelle natürlich auch bei einem höheren Stundelohn nur einen sehr kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt.

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by: Andreas Staets http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/14/anfrage-zu-hilfskraeften-an-das-praesidium/#comment-4 Mon, 21 Jan 2008 17:46:30 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/14/anfrage-zu-hilfskraeften-an-das-praesidium/#comment-4 Schön finde ich, dass "bessere Verdienstmöglichkeiten außerhalb der Universität" anscheinend kein finanzielles sondern vielmehr ein strukturelles Problem sein soll, das dazu führt, "dass es in einigen Bereichen schwierig sei, studentische Hilfskräfte zu finden". Da könnte man doch locker strukturell mit einer Struktur höherer Gehälter an der Uni gegenhalten. Auch die totale Verschulung und Verplanung der Studierenden in vielen neuen Ba/Ma-Studiengängen ist hausgemacht und wäre in diesem Umfang ebenso wenig nötig, wie die dort von niemandem (auch nicht von den Prüfern) zu bewältigende Menge der Prüfungen. Hier rächt sich, dass die Universität die verzweifelte Bitte des zuständigen Ausschusses und der GEW-Verdi-Senatsfraktion, Ba/Ma grundsätzlich zu diskutieren und zentrale Vorgaben für die Fachbereiche zu erlassen, jahrelang ignoriert hat. Schön finde ich, dass „bessere Verdienstmöglichkeiten außerhalb der Universität“ anscheinend kein finanzielles sondern vielmehr ein strukturelles Problem sein soll, das dazu führt, „dass es in einigen Bereichen schwierig sei, studentische Hilfskräfte zu finden“. Da könnte man doch locker strukturell mit einer Struktur höherer Gehälter an der Uni gegenhalten. Auch die totale Verschulung und Verplanung der Studierenden in vielen neuen Ba/Ma-Studiengängen ist hausgemacht und wäre in diesem Umfang ebenso wenig nötig, wie die dort von niemandem (auch nicht von den Prüfern) zu bewältigende Menge der Prüfungen. Hier rächt sich, dass die Universität die verzweifelte Bitte des zuständigen Ausschusses und der GEW-Verdi-Senatsfraktion, Ba/Ma grundsätzlich zu diskutieren und zentrale Vorgaben für die Fachbereiche zu erlassen, jahrelang ignoriert hat.

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by: Roman http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/14/anfrage-zu-hilfskraeften-an-das-praesidium/#comment-3 Mon, 14 Jan 2008 17:05:26 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2008/01/14/anfrage-zu-hilfskraeften-an-das-praesidium/#comment-3 Zuerst noch einmal die gesamte Anfrage: Anfrage von Herrn Dr. Andres Piper zu wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften vom 10.12.2007 Wissenschaftliche Hilfskräfte und studentische Hilfskräfte nach § 87 des Hessischen Hochschulgesetzes sind eine der größten Beschäftigtengruppen der Universität. Deren Bezahlung erfolgt außertariflich, denn mit §3g des BAT sind sie aus dessen Geltungsbereich ausgeschlossen. Das Entgelt für studentische Hilfskräfte liegt – gemäß einer früher auch für Hessen gültigen Richtlinie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) – seit 1993 bei 8,02 Euro, für wissenschaftliche Hilfskräfte bei 12,69 Euro. Nach dem Austritt Hessens aus der TdL hat das Land den Hochschulen 2004 freigestellt, die Bezahlung der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte eigenständig zu regeln und auf eine weitere Regelung per Erlass verzichtet. Angesichts der damit seit über zwei Jahren bei der Philipps-Universität liegenden Verantwortung für die Bezahlung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften und angesichts der im Oktober 2007 per Gesetz beschlossenen Erhöhung der Tarifentgelte der hessischen Landesbeschäftigten, bitten wir das Präsidium um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie viele studentische Hilfskräfte und wie viele wissenschaftliche Hilfskräfte sind, differenziert nach Geschlecht, zum gegenwärtigen Zeitpunkt an der Philipps-Universität beschäftigt? Wie verteilen sie sich, ebenfalls nach Geschlecht getrennt, auf die einzelnen Fachbereiche und die zentralen Einrichtungen? Wie viele von ihnen werden aus Studienbeitragsmitteln bezahlt? Wie viele von ihnen üben vorrangig studiennahe Dienstleistungen aus, wie sie das HHG seit neuestem zulässt? 2. Welche Laufzeit und welchen Stundenumfang haben Verträge für studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte an den einzelnen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen im Durchschnitt? 3. Wie groß war die Zahl der beschäftigten wissenschaftlichen sowie der beschäftigten studentischen Hilfskräfte zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, ebenfalls differenziert nach Geschlecht und nach Fachbereich? 4. Wie schätzt das Präsidium, angesichts des nunmehr 14 Jahre andauernden Reallohnverlusts der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte und alternativer Verdienstmöglichkeiten etwa durch „Unterrichtsgarantie plus“, die Möglichkeiten ein, qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber für diese Arbeitsverhältnisse zur Sicherstellung von hochwertiger Forschung und Lehre zu gewinnen? 5. Plant das Präsidium, die Gehälter der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte entsprechend der aktuellen gesetzlichen Einkommenserhöhung der Tarifbeschäftigten anzuheben? Wenn nein, warum nicht? 6. Geht das Präsidium davon aus, dass die wachsende Differenz der Bezahlung von wissenschaftlichen Hilfskräften im Vergleich zu wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach dem BAT einer entsprechend geringer werdenden qualitativen Wertigkeit der Arbeit von wissenschaftlichen Hilfskräften entspricht? 7. Wie wird das Präsidium in Zukunft mit den der Universität zugesprochenen Regelungskompetenzen bezüglich der Bezahlung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften umgehen? Bei der knappen Antwort des Kanzlers fällt mir folgendes auf: a) Der Kanzler ignoriert alle Fragen, die sich auf wissenschaftliche Hilfskräfte beziehen und redet nur von den studentischen Hilfskräften. Frage 6 bleibt somit unbeantwortet (kein Wunder). b) Zumindest gibt er zu, dass es zu den aktuellen Stundensätzen in einigen Bereichen nicht mehr Möglich ist, BewerberInnen zu finden, allerdiungs ohne daraus irgendeinen Hanlungsbedarf abzuleiten. Anscheinend hat also auch die Einführung der MA und BA-Studiengänge die Situation verschärft. Sehr interessant, das vom Präsidium zu hören... c) Gegen eine einheitliche Regelung der hessischen Hochschulen ist ansich nichts einzuwenden. Es fragt sich allerdings, warum sie dafür mehr als drei Jahre brauchen und wie lange wir noch auf ein Ergebnis warten sollen. d) Die Mittel für Hilfskräfte sind nicht gedeckelt: Die Fachbereiche erhalten seit 2003 ein Globalbudget, aus dem sie ihre Ausgaben unabhängig von der konkreten Verwendung bestreiten können. In zahlreichen Fachbereichen sind wegen unbesetzter Stellen in den letzten Jahren zudem große Überschüsse angefallen. Aber am wichtigsten: Das Anliegen einer vernünftigen Bezahlung der Hilfskräfte ist sachlich gut begründet, wie die Universität und das Land Hessen das umsetzt ist zuerst ihr eigenes Problem. Wenn man das Argument des Kanzlers ernstnimmt, dann bedeutet es, dass nur eine Beschäftigtengruppe - nämlich die studentischen und die wissenschaftlichen Hilfskräfte - die Unterfinanzierung der Hochschulen auszubaden hat. Zuerst noch einmal die gesamte Anfrage:

Anfrage von Herrn Dr. Andres Piper zu wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften vom 10.12.2007

Wissenschaftliche Hilfskräfte und studentische Hilfskräfte nach § 87 des Hessischen Hochschulgesetzes sind eine der größten Beschäftigtengruppen der Universität. Deren Bezahlung erfolgt außertariflich, denn mit §3g des BAT sind sie aus dessen Geltungsbereich ausgeschlossen. Das Entgelt für studentische Hilfskräfte liegt – gemäß einer früher auch für Hessen gültigen Richtlinie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) – seit 1993 bei 8,02 Euro, für wissenschaftliche Hilfskräfte bei 12,69 Euro. Nach dem Austritt Hessens aus der TdL hat das Land den Hochschulen 2004 freigestellt, die Bezahlung der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte eigenständig zu regeln und auf eine weitere Regelung per Erlass verzichtet. Angesichts der damit seit über zwei Jahren bei der Philipps-Universität liegenden Verantwortung für die Bezahlung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften und angesichts der im Oktober 2007 per Gesetz beschlossenen Erhöhung der Tarifentgelte der hessischen Landesbeschäftigten, bitten wir das Präsidium um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie viele studentische Hilfskräfte und wie viele wissenschaftliche Hilfskräfte sind, differenziert nach Geschlecht, zum gegenwärtigen Zeitpunkt an der Philipps-Universität beschäftigt? Wie verteilen sie sich, ebenfalls nach Geschlecht getrennt, auf die einzelnen Fachbereiche und die zentralen Einrichtungen? Wie viele von ihnen werden aus Studienbeitragsmitteln bezahlt? Wie viele von ihnen üben vorrangig studiennahe Dienstleistungen aus, wie sie das HHG seit neuestem zulässt?

2. Welche Laufzeit und welchen Stundenumfang haben Verträge für studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte an den einzelnen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen im Durchschnitt?

3. Wie groß war die Zahl der beschäftigten wissenschaftlichen sowie der beschäftigten studentischen Hilfskräfte zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, ebenfalls differenziert nach Geschlecht und nach Fachbereich?

4. Wie schätzt das Präsidium, angesichts des nunmehr 14 Jahre andauernden Reallohnverlusts der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte und alternativer Verdienstmöglichkeiten etwa durch „Unterrichtsgarantie plus“, die Möglichkeiten ein, qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber für diese Arbeitsverhältnisse zur Sicherstellung von hochwertiger Forschung und Lehre zu gewinnen?

5. Plant das Präsidium, die Gehälter der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte entsprechend der aktuellen gesetzlichen Einkommenserhöhung der Tarifbeschäftigten anzuheben? Wenn nein, warum nicht?

6. Geht das Präsidium davon aus, dass die wachsende Differenz der Bezahlung von wissenschaftlichen Hilfskräften im Vergleich zu wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach dem BAT einer entsprechend geringer werdenden qualitativen Wertigkeit der Arbeit von wissenschaftlichen Hilfskräften entspricht?

7. Wie wird das Präsidium in Zukunft mit den der Universität zugesprochenen Regelungskompetenzen bezüglich der Bezahlung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften umgehen?

Bei der knappen Antwort des Kanzlers fällt mir folgendes auf:

a) Der Kanzler ignoriert alle Fragen, die sich auf wissenschaftliche Hilfskräfte beziehen und redet nur von den studentischen Hilfskräften. Frage 6 bleibt somit unbeantwortet (kein Wunder).

b) Zumindest gibt er zu, dass es zu den aktuellen Stundensätzen in einigen Bereichen nicht mehr Möglich ist, BewerberInnen zu finden, allerdiungs ohne daraus irgendeinen Hanlungsbedarf abzuleiten. Anscheinend hat also auch die Einführung der MA und BA-Studiengänge die Situation verschärft. Sehr interessant, das vom Präsidium zu hören…

c) Gegen eine einheitliche Regelung der hessischen Hochschulen ist ansich nichts einzuwenden. Es fragt sich allerdings, warum sie dafür mehr als drei Jahre brauchen und wie lange wir noch auf ein Ergebnis warten sollen.

d) Die Mittel für Hilfskräfte sind nicht gedeckelt: Die Fachbereiche erhalten seit 2003 ein Globalbudget, aus dem sie ihre Ausgaben unabhängig von der konkreten Verwendung bestreiten können. In zahlreichen Fachbereichen sind wegen unbesetzter Stellen in den letzten Jahren zudem große Überschüsse angefallen. Aber am wichtigsten: Das Anliegen einer vernünftigen Bezahlung der Hilfskräfte ist sachlich gut begründet, wie die Universität und das Land Hessen das umsetzt ist zuerst ihr eigenes Problem. Wenn man das Argument des Kanzlers ernstnimmt, dann bedeutet es, dass nur eine Beschäftigtengruppe – nämlich die studentischen und die wissenschaftlichen Hilfskräfte – die Unterfinanzierung der Hochschulen auszubaden hat.

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by: Amys Welt » Blog Archive » Das Pech kommt in der Vorweihnachtszeit http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2007/12/12/studie-zu-studentischen-hilfskraeften-in-marburg/#comment-2 Tue, 18 Dec 2007 22:22:05 +0000 http://hilfskraftinitiative.blogsport.de/2007/12/12/studie-zu-studentischen-hilfskraeften-in-marburg/#comment-2 [...] Nachtrag: Laut einer Studie zur Situation von Hilfskräften an der Uni Marburg scheint dies allerdings nicht dem Marburger Gesamtbild zu entsprechen, da diese Art von Beschäftigungsverhältnis – so ganz ohne Papier und rechtliche Handhabe – nur selten praktiziert zu werden scheint. Allerdings kann ich der Untersuchung in sehr vielen anderen Punkten Übereinstimmungen mit meiner Wahrnehmung entnehmen: Man muss sich das unsichere Beschäftigungsverhältnis als Hiwi schon leisten können, um die Sache mit zu machen. Weiterhin zeigt die Studie die Arbeitsbedingungen von Hiwis auf, die nicht immer unproblematisch sind. Sehr informativ! [...] […] Nachtrag: Laut einer Studie zur Situation von Hilfskräften an der Uni Marburg scheint dies allerdings nicht dem Marburger Gesamtbild zu entsprechen, da diese Art von Beschäftigungsverhältnis – so ganz ohne Papier und rechtliche Handhabe – nur selten praktiziert zu werden scheint. Allerdings kann ich der Untersuchung in sehr vielen anderen Punkten Übereinstimmungen mit meiner Wahrnehmung entnehmen: Man muss sich das unsichere Beschäftigungsverhältnis als Hiwi schon leisten können, um die Sache mit zu machen. Weiterhin zeigt die Studie die Arbeitsbedingungen von Hiwis auf, die nicht immer unproblematisch sind. Sehr informativ! […]

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